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Das war mal schön!
Die Royals schaffen ihren zweiten Erfolg in der bislang traurigen Spielsaison 2019-20 – und dieser Erfolg kann sich sehen lassen. Die Saarlouiserinnen führten in der Begegnung gegen Göttingen (flippo Baskets BG) von Anfang an und bis zum Schluss. Sie waren an diesem denkwürdigen Sonntag (26. Januar 2020) stark und überlegen.
Woran hat es gelegen? Am "neuen" Trainer Hahnemann? Am Glück? An den Spielerinnen auf der Bank? An den Neuen auf dem Feld? An der Weihnachtspause? Am Trainingskonzept? An den Zuschauern?
Dass Glück eine Rolle spielt, hatten die Royals im Laufe der Saison immer wieder erleben müssen, denn ob der Ball das Netz findet oder vom Ring wieder abspringt, machen oft nur Zentimeter in der Flugbahn aus. Heute ist er oft genug durchs Netz gerauscht. Und wenn das Glück auf der eigenen Seite ist, dann hebt das die Stimmung und gibt Selbstvertrauen. Die Spielerinnen freuen sich, die Zuschauer freuen sich und geben entsprechend gute Wellen aufs Feld zurück.
Die Vorbereitung hat wohl auch gestimmt und die Damen setzten die Pläne in Maßnahmen um. So macht Basketball Spaß. Auch wenn die Gäste aus Göttingen den zeitweise großen Punktevorsprung immer wieder schrumpfen ließen, verloren die Royals nicht die Kontrolle über das Spiel. Trainer Hahnemann nutzte sich andeutende Schwächephasen seiner Damen immer rechtzeitig zu Spielunterbrechungen durch Auszeiten. Im Anschluss konnten sich die Royals wieder behaupten.
Sechs der Saarlouiser Spielerinnen punkteten zweistellig. Jessica Kovatch (20) und Cherise Beynon (18) waren die besten. Den Erfolg für die Royals erbrachten (Reihenfolge nach Spielminuten): Anderson (33), Brichacova (29), Beynon (29), Gorell (27), Kovatch (26), Brodersen (23), Pohlmann (17), Asuamah-Kofoh (16). Punktergebnisse der einzelnen Viertel: 30:16, 18:21, 19:13, 28:18.
Royals : Göttingen 95:68 (30-16, 48-37, 67-50)
(c) Fotos Christoph Dutt